9. Mai 2021

Muttertag

Manche harten Schicksalsschläge
nahm sie schweren Herzens hin,
jedoch an so manchen Tagen
zweifelt sie am Lebenssinn.

Ihre wunderbare Tochter,
leider gibt es die nicht mehr,
seit Tode ihres Kindes
ist ihr Leben grau und leer.

An so einem Tag wie heute
scheint ihr Leben ohne Sinn-
anstatt Blumen zu empfangen
bringt sie die zum Friedhof hin.

Ihre Tochter war ihr Alles-
freundlich, lebensfroh und flott,
und ihr kommen manchmal Zweifel:
gibt es einen lieben Gott?

Muttertag-ein Tag der Trauer,
ohne Blumen,ohne Gruß,
und sie spielt mit dem Gedanken:
mach ich mit dem Leben Schluss?

(Petra Schürmanns Schicksal hat mich inspiriert)

„Muttertag" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Ewald Patz, veröffentlicht am 9. Mai 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz Trauer/Kummer/Schmerz 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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