Worte, die bleiben
Zum stillen Gedenken
Tom liebt Gesellschaftsspiele,
doch verlieren kann er nicht.
Hat er ein Spiel verloren,
liegt Trauer im Gesicht.
Ob Monopoli oder Malefiz,
Rommee-Cup oder Schach,
so mancher Spiele-Abend,
endet oft mit Krach.
Hat ihn das Glück verlassen,
beim Kniffel-Würfelspiel,
verfinstert sich seine Miene,
weil er gewinnen will.
Samstags ist oft Spiele-Abend,
in der Bar, gleich nebenan.
Tom ist dort nicht gern gesehen,
weil er nicht verlieren kann.
"Junge, das ist nur ein Spiel,"
beruhigt ihn sein Vater Klaus.
"Und aus jeder Niederlage,
geht man erhobenen Hauptes raus!"
„Nur ein Spiel" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 23. September 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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