17. März 2020

Vergänglichkeit

Spuren im Sand, am Strand, sind genau wie das Leben,
zuerst frisch, klar und deutlich zu lesen,
später verweht, alt, unscharf, mit starken Blessuren,
auch sie schwinden Stund um Stund,
man sieht nur noch Konturen,
die werden dann komplett von Wind und Wasser gefressen,
schon kurze Zeit später – sind sie restlos vergessen.
Der Sandstrand ist wieder glatt, völlig genesen,
als wäre hier nie, niemals etwas anderes gewesen.

© Horst Rehmann

„Vergänglichkeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Philosophie & Lebensweisheit von Rehmann, veröffentlicht am 17. März 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Philosophie & Lebensweisheit 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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