Worte, die bleiben
Zum stillen Gedenken
So eilt ein jeder Moment hastig vorbei,
so schlägt die Sekunde der Uhr unaufhörlich.
So segelst du die Phasen deines Lebens hinauf und wieder hinab,
bis der Kreis sich wieder schließt.
So sagt der Mond „gut‘ Nacht“ und die Sonne „guten Tag“.
Die Gezeiten steigen und fallen an den Küsten.
Knospen bilden sich und platzen auf,
sie erinnern sich von selbst.
So scheint das Licht; deine Eltern halten dich nach der Geburt.
Und scheint das Licht auch ebenso, wenn du diese Welt verlässt.
Deine Zeit hier ist vergangen, so gibt es doch Vergänglichkeit gar nicht.
Wirst du geliebt im Herzen, so lebst du weiter über alles,
was schon längst vergangen ist.
© 2026, Stephanie Doench
„Vergänglichkeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Philosophie & Lebensweisheit von Stephanie Doench, veröffentlicht am 1. November 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Stephanie Doench
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