8. Mai 2022

Frühlingstag

Blutrot steigt die Sonne empor,
vertreibt letzte Nebelschleier,
von fern tönt leis’ ein Vogelchor,
Wildenten schnattern am Weiher.

Ein frischer Wind weht übers Land,
spielt ganz sacht mit Laubbaumzweigen,
auf warmem Asphalt tanzt der Sand,
einen flotten Frühjahrsreigen.

Der silbergraue Morgentau,
glitzert kühl vom Gras der Wiese,
es schwindet schon das letzte Grau,
Sonne schein, heißt die Devise.

Betörend süßer Blumenduft,
lockt Schmetterling und Biene an,
die stets wärmer werdende Luft,
sorgt auch beim Menschen für Elan.

So nimmt der Tag nun seinen Lauf,
verkündet stets die Frühlingszeit,
im Juni hört er damit auf,
denn dann - macht sich der Sommer breit.

© Horst Rehmann

© Rehmann

68 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Frühling 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Beliebt · Fruehlingsgedichte

Noch keine Likes in dieser Kategorie.

Gedicht des Tages

  Eine Frau, zur REHA in Bad Zwischenahn, wird am Wochenend besucht von ihrem Mann.„Hallo Schatz, warst du a…

Gedicht lesen
Aktiv in · Fruehlingsgedichte

Keine Aktivität in dieser Kategorie.

Neue Autoren
Neue Abzeichen
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Fruehlingsgedichte

Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte