Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Zwei schwarze Raben sitzen auf einem Feld,
sie schwätzen friedlich über Gott und die Welt.
Einer von ihnen entdeckt eine Walnuss
und schon gibt’s gewaltigen Verdruss.
Sie fangen an, sich um die Nuss zu streiten
und sich um das Futter zu beneiden.
Typischer Neid, den auch der Mensch kennt,
weil keiner dem anderen etwas gönnt.
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay
„Futterneid" ist ein Gedicht aus der Kategorie Lustige Gedichte von Hanni, veröffentlicht am 4. September 2018 auf Gedichtesammlung.net.
© Hanni
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!