Dicke, Dünne, Hübsche, Kleine,
keiner ist hier mehr alleine,
alles tummelt sich am Strand,
von der Sonne braun gebrannt.
Nackte, die sich präsentieren,
sich vor niemandem genieren,
wandern hier den Strand entlang,
lieber Gott, mir wird ganz bang.
Schwabbelbäuche, hängende Brüste,
wecken in mir nicht gerad´ Gelüste,
so mancher kleine Schniedelwutz,
hat einen Bauch als Sonnenschutz.
Die Frau zieht einen Bikini an,
obwohl sie ihn nicht tragen an.
Der dicke Po, das ist kein Witz,
schluckt das Stoffteil für den Ritz.
Das Mädchen an der Wasserquelle,
wird erfasst von einer Welle,
schon ertönt ein Mordsgeschrei,
die Mutter eilt sofort herbei.
Manch Anblick fällt mir wirklich schwer,
ich schau hinaus, aufs blaue Meer,
zwei Damen heben ihre Hand,
die beiden sind mir gut bekannt.
„Komm doch rein, hier ist es herrlich!“
„Die Wellen sind mir zu gefährlich.“
Schon kommt eine angezischt
und hat mich gerad´ eiskalt erwischt.
„Gottes großer Zoo" ist ein Gedicht aus der Kategorie Humor & Satire von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 12. März 2023 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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1 Kommentar
Du weißt doch,das nur Pinguine dort einen Frack tragen