Er schlendert oft durch die Gassen,
schaut sich den Einkaufstrubel an,
kann es überhaupt nicht fassen,
dass er sich nichts mehr leisten kann.
Seine Rente ist bescheiden,
Miete kann er kaum bezahlen,
manchmal muss er Hunger leiden,
sich bewegen unter Qualen.
Gauner haben ihn betrogen,
sind mit üblen Tricks gekommen,
selbst die Bank hat ihn belogen,
und sein Hab und Gut genommen.
Seine Freunde sind gegangen,
am Tage als er Pleite war,
heute muss er sogar bangen,
um sein gesamtes Mobiliar.
Er hat immer nur gegeben,
und an das Gute stets geglaubt,
doch der Glaube ging daneben,
hat ihm fast den Verstand geraubt.
Jetzt ist er alt und gebrechlich,
wird schuldlos ins Abseits gedrängt,
vom Staat eiskalt und verächtlich,
in die Altersarmut gezwängt.
© Horst Rehmann
„Altersarmut" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gesellschaftskritik von Rehmann, veröffentlicht am 23. März 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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10 Kommentare
Beste Grüsse
LG
H. Rehmann
Schönen abend noch
Meine Frau hat nen Kuchen gebacken und i h durfte wählen,welchen.Gute deutsche Demokratie.
wir 3 leben wahrscheinlich nicht in Armut, aber ich mache mich nicht lustig über Armut ! Mit offenen Augen gehe ich durch Deutschland und sehe täglich mehr Armut - AUSSER BEI DEN NEUBÜRGERN !
Aber wen interessiert das schon - Dir geht es ja gut Christian !
LG
H. Rehmann
LG
H. Rehmann
Verglichen mit einen Harz vier Empfänger nicht.
Du bist aber auch neugierig Christian
Gruß
Ewald
Die an der Quelle sitzen, segnen sich selbst in unverschämter Weise zuerst.
LG
Ewald