7. August 2026

Zwischen Nacht und Morgen

An jedem Abend wird es dunkel,

hinter Fenstern tanzen Schatten,

Falter schwirren um die Lichter,

bis ihre Flügel still verglühen.

 

Der Marktplatz liegt so leer verlassen,

schon rücken Kehrmaschinen an,

weil Blumen welk am Boden liegen,

nur der Brunnen gurgelt leis.

 

Tag und Nacht gehn Hand in Hand,

die Sehnsucht ist mein treuer Freund,

Gedanken drehen ihre Kreise,

während Dunkelheit verweilt.

 

Irgendwo da singt ein Vogel

zarter Ton, so hell und klar,

tief im großen Lebensgarten ,

lässt er mich nun glücklich sein.

 

Der Weckruf hallt aus weiter Ferne,

mahnt mich, nunmehr wach zu sein,

er erzählt von all den Farben,

die am Tage auf mich warten.

 

Die Sonne drängt die Nacht beiseite,

der Himmel leuchtet strahlend blau,

ich atme auf und denke mir:

Hoffnung wohnt in jedem Morgen.

 

 

 

 

„Zwischen Nacht und Morgen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte über Hoffnung von pally66, veröffentlicht am 7. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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3 Kommentare

Uschi R.
Uschi R. Meisterdichter
08.08.2026
Schön verwortet liebe Helga!

Liebe Grüße
Uschi
G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
08.08.2026
... berührt mich. Nicht nur Hoffnung in den nächsten Tag, auch Vertrauen klingt für mich zwischen den Zeilen.
G.
Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
08.08.2026
Sehr romantisch, spricht mich an.
LG
Ewald

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