Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Du musst noch bleiben, musst bestehn,
denn deine Flamme darf nicht gehn.
Du trägst ein Licht, das leise brennt,
das dich in allen Tiefen kennt.
Du bist kein Schatten, keine Spur,
du gehst nach deiner eignen Uhr.
Dein Wesen leuchtet, weit und sacht,
trotz aller Last und dunkler Nacht.
Erspür, was in dir weiter glüht,
wie still es durch das Dunkel zieht.
Die Sonne wohnt in deinem Blick,
sie holt dich aus dem Grau zurück.
Vertrau den Kräften, die dich tragen,
sie sind dein Schild an schweren Tagen.
Denn was in dir wächst, bleibt unbesiegt –
auch wenn die Welt in Scherben liegt.
Gib dich nicht auf und halt dich wach,
geh deinen Weg dem Lichte nach.
Denn wer sich selbst nicht ganz verliert,
wird von der Hoffnung neu berührt.
„Der Funke in dir" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte über Hoffnung von Max Vödisch, veröffentlicht am 10. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Max Vödisch
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4 Kommentare
Starker Text, gern reflektiert.
Liebe Grüße
Uschi
danke dir für deine nachdenklichen Worte und deine wertschätzende Rückmeldung. Ich glaube auch, dass es eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt sein kann, sich selbst anzunehmen und mit sich selbst im Reinen zu bleiben.
Gerade deshalb war mir der Gedanke wichtig, dass man sich selbst auch in schweren Zeiten nicht aufgeben sollte. Der Funke in uns kann manchmal klein sein, aber er ist deshalb nicht weniger wertvoll.
Es freut mich sehr, dass mein Gedicht dich zum Reflektieren angeregt hat.
Liebe Grüße
Max
danke, habe ich beantwortet.
Liebe Grüße
Max