Dort wo der Bach die Auen küsst,
steht mein geliebtes Elternhaus,
ich hab den Ort so lang vermisst,
und denk an ihn, jahrein, jahraus.
Oft wünsch ich mir die Zeit zurück,
die mein Leben so sehr prägte,
in dem zu meinem Kindheitsglück,
sehr viel Gutes sich bewegte.
Die Tage voller Sonnenschein,
Eltern die mir Liebe schenkten,
ich denke jetzt im Nachhinein,
es war´n Asse, die mich lenkten.
Weit fort war ich als Mutter starb,
wollte diese Welt erkunden,
heut träum ich oft von ihrem Grab,
und es bluten alte Wunden.
Vater konnt´ ich nicht begleiten,
zu seiner letzten Ruhestatt,
war im Ausland lange Zeiten,
vermiss noch heut dies Unikat.
Schon sehr, sehr lange bin ich fort,
denk zurück in jeder Pause,
an diesen wunderschönen Ort,
an mein Daheim - mein Zuhause.
© Horst Rehmann
„Mein Zuhause" ist ein Gedicht aus der Kategorie Heimat von Rehmann, veröffentlicht am 19. März 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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2 Kommentare
LG
H. Rehmann
ein sehr schönes, bewegendes Gedicht!
Liebe grüße Hanni