Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Der kleine Heinz war anspruchsvoll-
In Manchem auch vermessen;
Sein größtes Hobby war der Sex -
Davon war er besessen.
Hündchen, Reiter, Missionar,
Das kannte er schon immer,
Von mancher Stellung hatte er
Jedoch nicht einen Schimmer.
D`rum zog es ihn nach Indien,
Hin zu dem Brahmaputra,
Und dort studierte er das Buch,
Man nennt es Kamasutra.
Jedoch allein mit Theorie
Wollt `er sich nicht begnügen -
Heinz musste alles ausprobier `n,
Denn das bringt erst Vergnügen.
Bei vielen Proben ging es schief-
Sie wollten ihm nicht glücken,
Denn er bekam dabei sofort
Ein Stechen in den Rücken.
Von mancher Stellung, merkte er,
Ist dringend abzuraten,
Denn sie ist nicht für jedermann,
Sondern für Akrobaten.
Geheilt kam Heinz zurück nach Haus,
Nicht mehr von Sucht getrieben;
Bei Hündchen, Reiter,Missionar,
Ist er dann brav geblieben.
„Hausmannskost" ist ein Gedicht aus der Kategorie erotische Gedichte von Ewald Patz, veröffentlicht am 17. Mai 2018 auf Gedichtesammlung.net.
© Ewald Patz
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3 Kommentare
Hab mich amüsiert, Ewald. Gruß Ingrid