Romantisch war es diesmal nicht,
es fehlte ihr das Kerzenlicht.
Erst dann wird der geschmückte Baum,
zu einem wahren Weihnachtstraum.
Das beruhigende Flackern echter Kerzen,
berührt die Seele und die Herzen.
Er weiß, dass sie gern Kerzen hätte,
doch besteht auf eine Lichterkette.
Sie möchte ihn in Grün und Rot,
kauft die Kugeln schon im Angebot,
dazu noch ein paar rote Schleifen.
Ein Grund für ihn gleich einzugreifen.
"Die Schleifen sehen kitschig aus,
nimm bloß den Weihnachtsengel raus."
Und dann kam das Donnerwetter...
"Wer nimmt denn heute noch Lametta?"
Nun, ich muss es nicht erwähnen,
schon bei Schmücken gab es Tränen.
Als unterm Baum Geschenke lagen,
haben sie sich die Zwei vertragen.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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2 Kommentare
Männer haben da oftmals andere Vorstellungen, auch wenn es Jahr für Jahr immer wieder Zimmerbrände geben mag durch echte Kerzen oder bereits trockene Gestecke die unbeaufsichtigt blieben. Ich schmücke elektrisch mag ich doch die stimmige Beleuchtung während des ganze Abends ohne groß aufpassen zu müssen. Wenngleich heuer nur der mittelgroße Baum geschmückt wurde da ich mir da die Leiter erspare und infolgedessen auch den Schwindel...
Er ist auch so wieder wunderschön geworden und darf dann auch eine zeitlang stehen bleiben.
Ein gut vertextetes Situations Gedicht, das es vielerorts möglicherweise doch genau so gibt.
Hierzulande kam pünktlich einen Tag vor dem heiligen Abend der Schnee und es sieht zauberhaft aus.
Liebe weihnachtliche Flockengrüße zu dir!
Uschi