18. Dezember 2010

Ach Weihnachtszeit wie biste schön

Schnee bedeckt ist nun das Land
weisse Pracht gesellt sich dahin
selbst der Kalender an der Küchenwand
schmalt sich seltsam, wird ganz dünn

lässt sich unser Frohsinn treiben
von der schönen Weihnachtszeit
hören alte Lieder geigen
die Erinnerung ist was jetzt noch bleibt

Schmeckt die gute Schokolade
nie mals mehr wie zur Kinderzeit
kennt die Zeit wohl keine gnade
träume jetzt von Omas Zeit

Such in den grossen Einkaufsrummel
ein Geschenk was ewig bleibt
seh nur teures Stoffgefummel
das nach der letzten Mode schreit

sehe hektig in den Leuten
auf der Strasse, im Geschäfft
kann mir einer dies mal deuten?
Ist es das, wo nach jeder kläfft?

Warum lässt mann nicht besonnen
so ein Jahr zu Ende gehen
hat es doch so gut begonnen
ach Weihnachtszeit wie biste schön.

(c) Dahlke

© Gast

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