Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

28. Oktober 2008

Trost

Heut spüre ich wieder die Traurigkeit in mir,
ich komme hierher, nun bin ich bei dir.
Alle meine Lieben sind hier in dem Grabe,
die einzige Zufluchtstätte, die ich noch habe.
Hier Mutter bin ich dir wieder ein wenig nah,
das tut mir so gut, es tröstet mich wunderbar.
Seite an Seite standen wir hier,
du fragtest, wer wird das Grab pflegen nach mir?
Ich hab dir nur stumm die Hand gedrückt
und verlegen zur Seite geblickt.
Es sind jetzt fünfzehn Jahre vergangen,
noch nie hab ich so an dir gehangen.

Gewidmet einem unvergessenen Menschen.
(c) Eva Suda

„Trost " ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über Trauer und Co. von Gast, veröffentlicht am 28. Oktober 2008 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast Allgemein über Trauer und Co. 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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