19. August 2008

Blut


Ich schaue in den Spiegel und sehe meine blutunterlaufenen Augen
Die sich seit Tagen nicht ausruhen konnten
Mir ist es egal wenn ich heute Abend alles verliere
Solange du einfach bei meiner Seite sein wirst und meine Hand hältst
Irgendwo in der Dunkelheit war ich
Und habe das gefunden was meinen Verstand so Unruhig machte
„Ich liebe dich nicht mehr" ist alles, an was ich mich erinnere
von dem was du mir erzählt hast
Noch nie vorher habe ich mich so kalt gefühlt
Aber ich habe kein Blut mehr, um zu verbluten
Weil mein Herz im See ertränkt wurde
Seit ich in deine Fußstapfen getreten bin
Komme ich immer näher zu dem was verloren ist
Die Träume die ich einst glaubte zu kennen
In meinen Knochen schwingt es
Kochendes Blut wird zirkulieren
Könntest du mir noch mal sagen wieso du dies getan hast
Ich warte immer noch
Mit einer Hoffnung in mir
Also warte ich immer noch
Weil die Zeit still steht ohne dich an meiner Seite

(c) sadness_and_sorrow

„Blut" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über Trauer und Co. von Gast, veröffentlicht am 19. August 2008 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast Allgemein über Trauer und Co. 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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