Wenn Verse golden fallen

8. Juni 2009

Konkurrenzlos mächtig

Warum rennt eigentlich die Zeit,
ohne sich je umzudrehen,
so schnell in die Unendlichkeit,
frech, auf Nimmerwiedersehen.

Kennt sie keine Haltestelle,
an der sie sinnlich rasten kann,
oder eine frische Quelle,
um aufzutanken dann und wann.

Fliegt sie nur vorwärts ohne Ziel,
ist ihr Vergangenheit egal,
was reizt an diesem bösen Spiel,
das so gefühllos und brutal ?

Zeit lass dich nicht ständig bitten,
gehe langsam und bedächtig,
auch mit winzig kleinen Schritten,
bist du konkurrenzlos mächtig !

(c) Horst Rehmann

„Konkurrenzlos mächtig" ist ein Gedicht aus der Kategorie Philosophie & Lebensweisheit von Gast, veröffentlicht am 8. Juni 2009 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 59 Aufrufe
Gast Philosophie & Lebensweisheit 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gast

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