Zwischen Licht und Dunkel

1. März 2016

Neujahr

Lass uns zwölf weiße Trauben essen
eine bei jedem Glockenschlag
dann schenk ich dir rote Unterwäsche
und wir wünschen uns Glück jeden Tag

Lass uns für ewigen Frieden beten
wenigstens einmal im Jahr
wollen ein neues Land betreten
und vergessen das alte das war

Lass uns die Liebe nicht vergessen
die uns so selten erkennt
das Neue wächst immer dort am besten
wo man das Alte verbrennt

Glaubst du dass sie noch an mich denken
wenn die Glocken für mich nicht mehr klingen
wer wird dir dann rote Wäsche schenken
und die weißen Trauben dir bringen

Anmerkung:
rote Unterwäsche = Neujahrsbrauch in Italien
weiße Trauben = Neujahrsbrauch in Spanien
(c) Dieter Strametz

„Neujahr" ist ein Gedicht aus der Kategorie Neujahrsgedichte von Gast, veröffentlicht am 1. März 2016 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 65 Aufrufe
Gast Neujahrsgedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Anzeige
Login
Gedicht des Tages

Allmählich kehrt jetzt Ruhe ein,erlahmt ist der Verkehr.auch von der Autobahn hört manjetzt beinah ´ gar nichts mehr.Man…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Neujahrsgedichte

Keine Aktivität in dieser Kategorie.