Zwischen Licht und Dunkel

14. Juli 2008

Jahreswechsel

Es ist zwar traurig, doch jedem ist es klar,
in ein paar Minuten ist vorbei das alte Jahr,
ab null Uhr werden Korken und Millionen Böller knallen,
Raketen in die Lüfte steigen, als bunte Sterne rasch zerfallen,
ins Wasser wird ganz fleißig Blei gegossen,
dabei so manches Gläschen Sekt genossen,
ein guter Vorsatz wird sich schnell noch eingeprägt,
alte Laster mit ´nem Handstrich lächelnd fortgefegt,
null Uhr, es ist so weit, die Glocken laut erklingen,
Neujahr, die Menschen jubelnd sich umschlingen,
gefeiert wird bis in die Früh um Sieben,
das alte Jahr ist längst, restlos vertrieben,
ein jeder legt sich nieder, zum Schlafe des Gerechten,
denn ab Morgen heißt es wieder - schuften, knechten.

(c) Horst Rehmann

„Jahreswechsel" ist ein Gedicht aus der Kategorie Neujahrsgedichte von Gast, veröffentlicht am 14. Juli 2008 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast Neujahrsgedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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