Im Wasser steht ein Storchenpaar,
auch der Jungstorch ist heut´ da.
Papa-Storch schaut zu den Fischen,
die Störchin möchte sich erfrischen.
Der Jungspunt stolziert zum Papa.
"Mir ist immer noch nicht klar,
warum manche Menschen lügen,
wenn sie ihre Kinder kriegen.
Sie legen Zucker auf die Fensterbank.
Ehrlich Paps, das ist doch krank.
Nicht mal mit einem Heringshappen,
würden solche Wunder klappen.
Wie sollen wir Babys transportieren?
Wir würden sie im Flug verlieren...
Obwohl sie rechnen können und lesen,
sinds scheinbar nicht die hellsten Wesen."
"Sowas sagt man nicht mein Junge,
- hüte deine böse Zunge.
Der Glaube geht auf eine Sage zurück.
Wir Störche sind das Symbol für Glück!"
Bild: GNW
„Störche unter sich" ist ein Gedicht aus der Kategorie Lustige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 14. August 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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Gruß, Gudrun
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