Paul ist zu Besuch bei Jan
und Bettina, seiner Frau.
Der Ton, der Eheleute,
war immer äußerst rau.
Bettina fordert den Gast auf,
"nimm doch schon mal Platz."
Sie stellt Gläser auf den Tisch.
"Kann ich dir helfen, Schatz?
Mein Täubchen hat gekocht,
und stundenlang geputzt."
Paul zeigt sich verwundert,
Täubchen hat er nie benutzt.
Als Bettina in der Küche ist,
fragt Paul seinen Kumpel Jan,
"Sprichst du deine Holde,
jetzt mit Kosenamen an?"
"Ich verrate dir ein Geheimnis,
sagt Paul kurz vor dem Essen.
Ich habe doch ihren Namen
heute wieder mal vergessen."
„Mein Täubchen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Humor & Satire von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 1. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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