ist es dem Alter vielleicht wohl geschuldet,
in dieser ach so gottverdammten Zeit,
wo doch so manches was erwünscht noch weit
und wohl so viel, was wir bislang erduldet.
In diesem Alter und manch Einsicht nun von uns,
vielleicht zu spät, wer kann es wirklich sagen,
was man erhofft in all den vielen Jahren
und was letztendlich letztlich doch ein frommer Wunsch.
So bleibt uns leider wohl nur zu erfüllen
und nicht dabei in Schweigen uns zu hüllen,
die Rolle, die das Leben für uns selbst erdacht.
Wo auch die Freunde weniger nur werden,
so ist der Lauf der Dinge mal auf Erden -
so hofft ein jeder, dass genug, was er erbracht...
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Musik: Icsilviu
© Uschi R.
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4 Kommentare
Lb. Gr.
G.
Liebe Grüße zu dir!
Uschi
mit Gedichtformen und Worten spielerisch umzugehen bereitet mir Freude. Zu diesem Gedicht möchte ich gerne anmerken, dass es ungeplant und völlig spontan als Antwortkommentar gedacht war. Ein lieber Poetenfreund und berühmter Synchronsprecher hatte einen Text verfasst anläßlich des Geburtstages seines Onkels, der jedoch nur einige Jahre älter als er selbst war. In diesem Gedicht ging es darum, dass sich im Laufe der Jahre offenbar immer weniger Freunde einfinden oder an einen Ehrentag denken. Und so entstand dieser Text wobei ich mich mit den Themen Zeit und Endlichkeit recht oft schon auseinandersetzte.
So sollte ich vielleicht einmal ein kleinwenig Prosa hier einstellen - eine Form der ich relativ selten nachkomme.
Dankeschön für dein Hiersein - heute war ich weitgereist ins Waldviertel zur Schlüsselübergabe...
Liebe Abendgrüße, Uschi
Viel Freude !
G.