Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Smaragdgrünäugig lauert sie
bewegungslos im dunklen Raum;
entwickelt ihre Fantasie.
Ihr kaltes Lächeln sieht man kaum.
Schleichend nähert sie sich an,
züngelt aus dem Kirschenmund
raffiniert und mit Elan -
präsentiert sich schillernd bunt.
Ladylike nippt sie am Glas,
lächelt süß und applaudiert -
wittert dabei ihre Chance;
schnellt voran ganz ungeniert.
Hofft, dass ihr der Coup gelingt,
sie ihr Gift versprühen kann
sich dann siegreich häuten kann.
*
2019
Text (C) Ingrid Bezold
Foto: Pixabay
„Die liebe Feindin" ist ein Gedicht aus der Kategorie über die Freundschaft von Gast, veröffentlicht am 8. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gast
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4 Kommentare
auch mich faszinieren Schlangen. Sehe sie gerne im Film, aber ich habe eine Phobie. Bin schon oft mit Vipern zusammen getroffen, aber keine hat mich angegriffen. Vielleicht dachten sie, ich wäre eine von ihnen;-))
Nein, das Gedicht habe ich vor langer Zeit für meine Freundin geschrieben, die von ihrer besten Freundin betrogen wurde.
Gestern wollte ich Bilder löschen und da ist mir dieses tolle Foto wieder aufgefallen..
und so hab ich den älteren Beitrag gepostet.
Liebe Grüße
Ingrid
Beim Spazierengehen und Fotografieren wäre ich unlängst beinahe einer jungen Äskulapnatter auf den Kopf getreten... normalerweise nehmen sie Erschütterungen im Boden lange vorher war, mag sein sie lag auch schon zuvor dort und ich war unaufmerksam.
Schön verdichtet liebe Ingrid!
Liebe Grüße
Uschi
Danke und einen schönen Sonntag.
LG Ingrid
Spaß beiseite,gut beschrieben
LG