31. August 2015

Der Fremde

Der uns Fremde ist bei uns in der Fremde angekommen! Unsicher, ja ängstlich, doch erwartungsvoll schaut er sich um. Wird er, bei uns in der Fremde auch angenommen...? Oder sind wir nur ablehnend, überheblich, empathielos und dumm? Solch’ unmenschlich Denken und Fühlen sei mir fern! Ich fühle die Not, die Lebensangst, die ihn hergetrieben. Er ist Mensch wie ich, kommt von keinem anderen Stern. Nur Flucht ist ihm als einziger Ausweg geblieben. Drum reich’ ich ihm zum Willkommen gerne die Hand, was ihm Hoffnung, Lebensmut, und Freude bringt, denn Menschlichkeit ist auch seines Glückes Unterpfand, wie man’s in uns’rer Hymne doch so gern besingt! (Johannes Glatz) 31.082015

© Johannes Glatz

39 Aufrufe
Johannes Glatz Allgemeine Freundschaftsgedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Autoren
Meist gelesen · Allgemeine Freundschaftsgedichte
Neue Abzeichen
Beliebt · Freundschaftsgedichte-Allgemein

Noch keine Likes in dieser Kategorie.

Gedicht des Tages

Wer kennt das sagenhafte Regenbogenland, wo soll man es suchen und finden? Dort reicht jeder dem anderen die Hand, um Fr…

Gedicht lesen
Aktiv in · Freundschaftsgedichte-Allgemein

Keine Aktivität in dieser Kategorie.

Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Freundschaftsgedichte-Allgemein

Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte