Zwischen Licht und Dunkel
*Halloween*
Der Letzte der Oktobertage
wird für viele leicht zur Plage,
wenn abends viele Kinder läuten,
um Leckereien zu erbeuten.
Sie kommen an ganz ungeniert,
sehr gruselig sind sie maskiert.
Als Hexen, Zombies und Skelette
gruselt man fröhlich um die Wette.
Mit Getös und Schauertönen
wollen sie dem Bösen frönen.
Sie scheppern mit ‘nem Plastiksack,
bis du gibst Süßigkeiten ab.
Kaufst im Vorfeld schon viel Kram,
kommst mit Schokoriegeln an,
mit Keksen und mit Zuckerstangen;
mehr kann man wirklich nicht verlangen!
Hast Geister in den Blumentöpfen,
schmückst den Balkon mit Kürbisköpfen,
die ausgehöhlt von innen leuchten
und so manchen fast verscheuchten.
Sie „Süßes oder Saures“ fordern,
klingeln manchmal schon in Horden;
auch mal allein oder zu zweit
kommen sie bei Dunkelheit.
Alt und Jung in jeder Größe,
geben sie sich keine Blöße.
wollen Lollies und auch Schnitten,
lassen sich nicht lange bitten.
Und hast du nichts, ist es gescheiter,
du machst nicht auf und sie ziehen weiter.
Denn sonst kann es leicht passieren,
dass die Hauswand sie beschmieren.
Die kleinen Teufel und Dämonen,
die in der Nachbarschaft sonst wohnen,
haben einen Riesenspaß,
also gibst du ihnen was.
Doch kaum ist abends leer der Sack,
ists vorbei mit Schabernack.
Die Kinder weg, die Türe zu -
bis nächstes Halloween ist Ruh!
DerPoet (10/17)
Grafik: KI (Meta AI)
„HALLOWEEN" ist ein Gedicht aus der Kategorie Alltag & Lebensmomente von Chris Peter, veröffentlicht am 31. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Chris Peter
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