Noch steht die Fichte tief im Wald
in ihrem Winterkleid,
doch kommt der Förster schon recht bald,
denn Weihnacht ist nicht weit.
Sie wird vom dichten Schnee befreit
und mit der Axt geschlagen.
Steht dann im Hof, zum Kauf bereit,
kurz vor den Weihnachtstagen.
Im Auto wird sie gut verstaut
und mit nach Haus genommen,
zu Hause schon mal aufgebaut,
- in Augenschein genommen.
Dann wird der Baum noch abgesägt
und leicht in Form gedrückt,
in den Ständer eingelegt
und rundherum geschmückt.
Mit Kugeln, Kerzen, Süßigkeiten,
Lametta, Engelshaar.
Mutter bestaunt ihn dann von Weitem,
steht ganz andächtig da.
Was werden nur die Kinder sagen,
wenn sie den Christbaum sehen.
Sie sind schon aufgeregt seit Tagen
und wollen nicht schlafen gehen.
Wie werden ihre Herzen schlagen,
wenn sie den Baum erblicken.
Darauf warten sie seit Tagen,
mit kindlichem Entzücken.
„Der Christbaum" ist ein Gedicht aus der Kategorie Weihnachtsgedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 17. Dezember 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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