Wenn Verse golden fallen

4. September 2008

Vergänglichkeit

Spuren im Sand, am Strand, sind genau wie das Leben,
zuerst frisch, klar und deutlich zu lesen,
später verweht, alt, unscharf, mit starken Blessuren,
auch sie schwinden Stund um Stund, - nur noch Konturen.
Dann wird alles komplett von Wind und Wasser gefressen,
schon kurze Zeit später - sind sie restlos vergessen.
Der Sandstrand ist wieder glatt, völlig genesen,
als wäre hier nie, niemals etwas anders gewesen.

(c) Horst Rehmann

„Vergänglichkeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Philosophie & Lebensweisheit von Gast, veröffentlicht am 4. September 2008 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast Philosophie & Lebensweisheit 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gast

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