5. August 2018

Der Jungbrunnen

Auf dem Weg zur Ewigkeit

überfällt so Manchen bittres Leid

Selten ist zu jeder Stund

Freund und Feind ganz pumperl g´sund

Viele kommen unter´s Messer

und sie hoffen bald wird´s besser

so Patienten haben nur die Bitt´

Arzt mach keinen falschen Schnitt

Wir möchten gern in Wald und Wiesen

das bißchen Leben noch genießen

relaxendort am Meeresstrand

fröhlich spiel´n im weißen Sand

Schön ist´s schon in der Natur

und - bleibt dem Zika-Virus auf der Spur

Mensch möcht gerne alle Seuchen

wenn irgend geht , weit verscheuchen

Herzinfarkt, Aids, Malaria

Krebsgeschwür und Ebola

und was es sonst noch alles gibt

kranksein ist höchst unbeliebt

Die beste Krankheit ist nix wert

das hab ich schon einmal gehört

Wer stirbt schon gern in großer Not

man ist und bleibt zu lange tot ..

Den Jungbrunnen - so kann man lesen

suchten einst schon die Chinesen

später dann,  - so Alchimisten

wollten den Tod schön überlisten

Doch sie produzierten Leid und Scherben

alle alle mußten sterben

Gefährlich sind so Wunderheiler

und kriminelle Groß-Mäuler

die Jesus Christus imitieren

doch dabei sich selbst sanieren

weil sie Kranke nur berauben

und sagen: "Der Kranke hatte zuwenig Glauben"

wenn das Wunder ausgeblieben

solche Leute sind durchtrieben ..

Ja, der Wunsch nach Unsterblichkeit

ist auch ein Zeichen unserer Zeit

Wissenschaftler und Experten

berühmte Ärzte und die Gelehrten

basteln fleißig am Modell

wo niemand altert mehr so schnell

Sie sprechen schon vom "ewigen Leben"

weil unsre Gene danach streben

der "gläserne Mensch" total studiert,

und jedes Teilchen wird repariert

und kopiert

"Schön und Reich werden geklont

den Überrest schießt man zum Mond

Apostelgeschichte 13:48

„Der Jungbrunnen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Philosophie & Lebensweisheit von PauliB, veröffentlicht am 5. August 2018 auf Gedichtesammlung.net.

© PauliB

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PauliB Philosophie & Lebensweisheit 1 Kommentare ~2 Min. Lesezeit
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PauliB

Bin nur ein kleines Bäuerlein
schreib´nicht über mich - nein, nein, nein.
Ich schreibe nur über Gott und die Welt,
weils den Leuten so gefällt.

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1 Kommentar

Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
05.08.2018
Lieber PauliB
Deine Verse klingen alle etwas nach der Wachturmgesellschaft.Sind aber nicht schlecht.
LG
Ewald

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