Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Draußen sind es dreißig Grad,
jeder flieht heut´ vor der Hitze.
Ich schalte die Klimaanlage ein,
damit ich nicht so schwitze.
Leise brummt sie vor sich hin,
ich öffne alle Türen.
Überall wird´s herrlich kühl,
man kann es deutlich spüren.
Die Fenster sind geschlossen,
kein Lüftchen dringt herein.
Ich suche mir einen Fensterplatz,
- der sollte schattig sein.
Im Büro ist es schön kühl,
am Schreibtisch habe ich Licht.
Hier lasse ich mich nieder
und schreibe ein Gedicht.
Wovon soll ich nur schreiben?
Mir fällt heute gar nichts ein.
Dann ist es wohl das Beste,
ich lass es einfach sein.
Ich werde etwas malen,
dazu habe ich richtig Bock.
Ich hole schon die Farben raus
und auch den Zeichenblock.
Da gibt´s noch einen Auftrag,
der ist noch nicht erfüllt.
Eine Freundin, wollte unbedingt
von mir ein Blumenbild.
Streublumen auf der Wiese,
auf der roter Mohn erstrahlt.
Darin habe ich schon Übung,
das hab´ ich schon mal gemalt.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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4 Kommentare
ich male ja nur aus Lust und Laune- hab nie einen Kurs besucht, aber schlecht sind die Bilder nicht. Ich schreib folgendes nur, weil du für eine Freundin malst.
Kürzlich kam mein befreundeter Doc und brachte mir 2 Bilder, die ich ihm mal aus Dankbarkeit geschenkt habe mit den Worten zurück: : Bitte nicht falsch verstehen, aber nachdem ich jetzt in einem.Alter angelangt bin, wo es jederzeit zu Ende sein kann, möchte ich nicht, dass meine Söhne vielleicht gerade die Sachen, die mir wertvoll sind ( jedoch ohne materiellen Wert), entsorgen. Und so wird es geschehen.
Ohne diesen Mann wäre ich heute nicht mehr da.
Das ist wertschätzende Freundschaft!! Ich hoffe, dass er noch einige Zeit mein yfteund bleiben wird.
Diese Gedanken haben dein Gedicht in mir bewirkt , liebe Gudrun
Danke!
LG
Ewald
LG Gudrun