"Fünfzig Rosen hätte ich gern",
sagt der Mann im Blumenladen.
"Wenn es eine mehr ist,
kann es auch nicht schaden."
Er greift in seine Brieftasche
und zückt auch schon das Geld.
Die Verkäuferin schaut ihn an.
"Was haben Sie angestellt?"
"Ich habe mein Frau verletzt",
platzte es aus ihm heraus.
"Sagte, mit der neuen Brille,
sieht du einfach schrecklich aus.
Ich habe keine neue Brille,
giftete sie mich gleich an.
Schatz, ich war beim Optiker,
erinnerte ich sie spontan."
„Fünfzig rote Rosen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Humor & Satire von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 21. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!