Der dicke Eber, Eberhard,
hat gerade noch im Dreck gescharrt.
Jetzt liegt er neben Edelgart,
die an Zuneigung nicht spart.
Sie präsentiert ihm ihre Zitzen,
da kommt der Eber schon ins Schwitzen.
Sein Herz schlägt im Dreivierteltakt,
wie schön wär´ jetzt ein Liebesakt.
Ihre Ferkel, klein und niedlich,
schlummern in der Früh noch friedlich.
Kein Quieken und kein Futterneid,
nur Ruhe, Nähe, Zärtlichkeit.
Er schaut die Sau an und denkt gerade,
dass wir nicht allein sind, ist so schade.
Wie gern würde ich Edelgart verwöhnen.
Ich mag ihr wohlig sattes Stöhnen.
Wären wir zu zweit, in finsterer Nacht,
würde ich sie lieben, bis die Schwarte kracht.
Sie hat den allerschönsten Schinken.
Mit ihr möchte ich im Heu versinken.
Bild und Text: Gudrun Nagel-Wiemer
„Edelgart und Eberhard" ist ein Gedicht aus der Kategorie Humor & Satire von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 11. Februar 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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8 Kommentare
am frühen Morgen schon so eine lustige Sauerei!
Auch meine Gedanken sind schweinisch, ich denke an ein Wienerschnitzel!
LG Ingeborg
ich lese Deine Kommentare gerne,
werde davon klug und lerne.
Herzlichst Christian
Wie dem auch sei - deine Schweinerei ist lustig zu lesen.
Dein Gedicht ist saukomisch, ich hab beim Lesen viel Spaß gehabt.
Liebe Grüße Hanni
was andere denken,ist egal.
Von mir bekommst Du 10 Sterne.
Morgen früh bitte wieder so ein Ding.
Lachen ist gesund
Herzlichst. Christian
kommen mir die verrücktesten Ideen.
Wenn morgens jemand darüber lacht,
habe ich doch nichts falsch gemacht.
Einen fröhlichen Wochenanfang und liebe Grüße.
Danke Gudrun,gut gemacht.
Mit herzlichen Grunz
Christian