Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Der Tannenbaum
Der Baum, die Tanne, welch ein Stolz
wird dieser Tage abgeholzt.
Kann er der Schneide Schmerz ertragen,
leider können wir nicht fragen.
trägt er, die Nadeln, noch voll Zier!
in meinem kleinen Zimmer hier.
Geschmückt mit Süßem und mit Spritzern,
mit Strohstern und so manchem Glitzer,
das Windgebäck mit Himbeergeschmack
hat letztes Jahr noch keiner gehabt.
Der Höhepunkt die Vollholz Herzen,
beleuchtet mit Batteriegetunten Kerzen.
Ist ausgebrannt und matt der Glitzer,
verkohlt die Phosphor Weihnachtsspritzer,
verspeist das Süße voll Genuss
der Bauch er wächst, das ist ein Muss.
Der Tannen Nadeln trocknen aus,
zu Ostern muss er letztens raus.
So hat der Tanne lang‘ Erstehen,
für kurze Freud uns Glanz gegeben.
Hat unsren Kindern und uns Alten,
den Weihnachtsabend schön gestalten.
Viel Glanz und Freude uns gebracht,
und zuletzt die Stube warm gemacht.
„der Weihnachtsbaum" ist ein Gedicht aus der Kategorie Weihnachtsgedichte von Georg Maisriemler, veröffentlicht am 18. Dezember 2018 auf Gedichtesammlung.net.
© Georg Maisriemler
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