Zwischen Licht und Dunkel

17. April 2010

Gebranntes Kind

Gebranntes Kind, komm her zu mir,
erzähl mir etwas mehr von Dir,
ich weiß man hat Dich sehr verletzt,
Dich gnadenlos in Trance versetzt.

Gebranntes Kind, das gibt es nicht,
Dein Mund von Hass und Qualen spricht,
die Augen leer und eisig kalt,
Dein Händchen sanft zur Faust sich ballt.

Gebranntes Kind, es tut mir leid,
die Menschheit wird niemals gescheit,
wirst immer tragen diese Last,
dem Täter geht es gut im Knast.

© Norbert van Tiggelen

(c) Norbert van Tiggelen

„Gebranntes Kind" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über Trauer und Co. von Gast, veröffentlicht am 17. April 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast Allgemein über Trauer und Co. 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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