20. Oktober 2015
Der Weißstorch
Der Weißstorch nutzt die frische Brise
und landet auf der grünen Wiese.
Bei Familie Adebar gibts meistens Fisch,
den gibt es im Nachbarteich ganz frisch.
Frau Störchin stolziert zur Futterquelle
und fischt nach einer Lachsforelle.
Jetzt breitet sie die Flügel aus
und segelt übers Nachbarhaus.
Auf dem Schornstein liegt ein Rost,
darauf befindet sich ihr Horst.
Jungstörche klappern nach der Mutter,
- 4 Hälse strecken sich nach Futter.
Den Fang verteilt sie an ihre Kleinen,
mit den langen roten Beinen.
Frau Adebar lässt sich nun nieder,
und wärmt ihre Jungen unter dem Gefieder.
Niemand soll hungern oder frieren,
nur ihre Mutterliebe spüren.
Gudrun Nagel-Wiemer
„Der Weißstorch" ist ein Gedicht aus der Kategorie
Sommer
von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 20. Oktober 2015 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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