Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Jedes Jahr bauen wir ein Haus,
heute bin ich der Architekt.
Louis ist meine rechte Hand,
- er hat das Dach gedeckt.
Niemand von uns konnte ahnen,
dass Schnee vom Himmel fällt.
Wir beide waren sehr gespannt,
ob das Dach die Schneelast hält.
Hänsel bricht eine Bretzel ab,
Gretel beißt hungrig hinein.
Ein Schlitten hält im Garten,
das muss der Gabenbringer sein.
Das Häuschen wirkt so friedlich,
drinnen sieht man Kerzenschein.
Der Alte warnt die beiden Kinder:
"Geht dort nicht allein hinein."
Die Hexe kommt aus ihrem Haus,
sie hat den alten Mann erkannt.
Sie raunt ihren Besuchern zu:
"Willkommen, im Weihnachtsland."
Häuschen von Louis
„Im Weihnachtsland" ist ein Gedicht aus der Kategorie Kindergedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 16. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
Lag
Ewald
das ist lange her, da habe ich auch einmal ein Lebkuchenhaus gebaut, wie schön und vorweihnachtlich stimmig.
Ein fein gesponnener Weihnachtsmärchentext. Ich glaube beim Architekten wolltest du etwas Anderes zum Ausdruck bringen, aber vielleicht irre ich dabei auch ;-))
Gerne eingetaucht!
Schönen Sonntag,
Uschi