9. Februar 2009
Februar
Der Februar, wie einst April,
macht einfach das, was er so will,
Minuten ist der Himmel blau,
kurz darauf bewölkt und dunkelgrau,
Regen, Hagel, Schnee, wechseln sich ab,
halten den Menschen voll in Trab,
Schirm auf, Schirm zu, welch eine Plage,
so mancher kommt dabei in Rage,
das Beste ist, man bleibt im Haus,
schaut einfach nur zum Fenster raus.
Februar fang an mit Handel,
auf der Welt herrscht Klimawandel,
der Sommer fängt bald an im März,
für dich hat niemand mehr ein Herz,
so gehst du uns nur auf den Sender,
wirst bald gestrichen im Kalender,
zeig dich wieder sonnig und sei kühl,
dann machen wir den grossen Deal,
du bleibst uns weiterhin erhalten,
wir werden dafür CO2 ausschalten.
(c) Horst Rehmann
„Februar" ist ein Gedicht aus der Kategorie
Gesellschaftskritik
von Gast, veröffentlicht am 9. Februar 2009 auf Gedichtesammlung.net.
© Gast
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