Zwischen Licht und Dunkel

1. Februar 2013

Raubkatzentraum

Das Traum-Scheinwerfer-licht sprang an,
da lief sie, makellos schön wie nie,
ein Augenschmaus für jeden Mann,
das Wahnsinns-Super-Topmodel Naomi.

Ihr samt schwarz-glattes Glitzerhaar,
betonte ihre Nougat-glänzende Haut,
magisch schön wie Kleopatra
hatte sie vom Laufsteg geschaut.

In ihren Augen brannte ein Feuer,
ein katzenhaft-listiges Zauberlicht,
Naomi, im wandelndem Traumabenteuer,
mit verführerischem Lächeln im Gesicht.

Alle Blicke waren auf sie gerichtet,
lief atemberaubend Wildkatzen-grazil,
ihr Fummel war Diamant-beschichtet,
als auf einmal das Licht ausfiel.

Es herrschte sofort Unruhe,Tumult,
nur Diamant-Steine sah man funkeln,
ein Sprecher bat sofort alle um Geduld,
zischendes Fauchen erklang im Dunkeln.

Bis Lichter wieder den Raum fluteten,
und ’ne Raubkatze an Naomis Stelle war,
die Zuschauer ein Super-Gag vermuteten,
klatschten diese und riefen wunderbar.

Doch Naomi fletschte jetzt scharfe Zähne,
aus der Grazie wurde das Biest im Raum,
ein Panther mit Diamant-glänzender Mähne,
was für ein wilder Schönheitstraum.

Dann schnurrte sie sanft,
fauchte noch paar Raubkatzentöne
und verwandelte sich zurück in die Schöne.

„Raubkatzentraum" ist ein Gedicht aus der Kategorie Lustige Gedichte von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 1. Februar 2013 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Lustige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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