Es rollt´ weit weg vom Apfelbaum
ein Apfel bis zum Lattenzaun.
Die Ziege die da war
benahm sich sonderbar.
Sie sah die fette Beute
und obwohl sie sich d´rauf freute
wollt´ sie nur daran schnuppern
anstatt ihn zu verfuttern.
© Freigeist
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6 Kommentare
Ich muss gestehen, dass ich das Gedicht sehr gut finde, gerade weil das Ende so leicht verwirrend ist. Ich meine, da dort steht, die Ziege freue sich auf den Apfel, wird dem*der Autor*in wohl bewusst gewesen sein, dass Ziegen gerne Äpfel mögen. Nur verhalten sie sich - genauso wie alles auf dieser Welt - eben manchmal ein bisschen merkwürdig und für uns als Außenstehende unverständlich. Aber das ist doch grade das wunderbare, zumindest aus meiner Sicht. Vielleicht verstehen wir die Gedankengänge von Ziegen einfach nicht immer...
So liest man das Gedicht, wundert sich über das Ende und fragt sich, was es zu bedeuten haben könnte und schmunzelt dann (wenn es gut läuft, so wie bei mir) ein bisschen darüber, dass auch die Ziege ein paar ihrer Geheimnisse behalten wird.
Von daher: Ich finde es erheiternd und sehr gelungen und würde auch das Ende in jedem Fall so lassen, sonst wäre es etwas langweilig. Danke für dieses Gedicht!
Sie sah die fette Beute,
auf die sie sich sehr feute.
Genüsslich hat sie daran geschnuppert,
bevor sie den Apfel aufgefuttert.
So ergäbe es einen Sinn.
Vielleicht magst du es übernehmen.
LG und einen schönen Tag.
eigentlich ein ganz originelles Gedicht! Nur den Schluß versteh ich nicht so richtig. Ziegen fressen Äpfel gern.
Einen schönen Sonntag! Liebe Grüße Hanni
Mit freundlichen Gruß
Christian