Morgens um acht schau` ich zur Uhr,
überleg`, hab` ich mich jetzt versehen,
wo bleibt denn heut` die Sonne nur,
die müsst schon hoch am Himmel stehen.
Mach` mir sogleich `nen heißen Tee,
gefrühstückt wird ganz schnell,
die Gelenke tun heut` furchtbar weh,
und denk`, wann wird es endlich hell.
Muss dringend in die Stadt,
Besorgungen, die müssen sein,
noch immer nicht die Sonne lacht,
das find` ich gar nicht fein.
Der Tag wird immer mehr zur Nacht,
schon früh am Abend Sterne funkeln,
und wer jetzt Feierabend macht,
fährt wieder heim im Dunkeln.
„Dunkelheit frustriert" ist ein Gedicht aus der Kategorie Alltag & Lebensmomente von pally66, veröffentlicht am 12. Oktober 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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