Gut geht es dem Zugereisten,
er muss hier im Land nichts leisten,
und während er darf rumgammeln,
muss ein Rentner Flaschen sammeln.
Kein Geld und auch kein Sparvertrag,
die eine und die andre Plag’
traurig in das Sparschwein sehen,
und vorm leeren Kühlschrank stehen.
So geht es ihm tagein, tagaus,
er sitzt verzweifelnd da, im Haus
sein Portemonnaie längst nicht mehr voll,
er weiß nicht, was er machen soll.
Für einen Job ist er zu alt,
sein Rentnerdasein kam zu bald,
nun sitzt er rum, voll deprimiert,
sein Essen hat er reduziert.
Als Rentner auf dem Abstellgleis,
wird er alsbald zum Tattergreis,
und diese unnütze Gestalt,
verpönt selbst die Staatsmacht – eiskalt.
© Horst Rehmann
„Rentner im Jahr 2025" ist ein Gedicht aus der Kategorie Ruhestand & Pension von Rehmann, veröffentlicht am 14. Januar 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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