22. März 2011

Heimweh

Wenn von den Bergen der Nordwind weht,
denk ich voller Sehnsucht zurück,
an den Ort, wo mein Elternhaus steht,
wo ich fand meiner Kindheit Glück.

Dieses Haus ist von Efeu umrankt,
auf dem Dach wohnt ein Storchenpaar,
die Weide, die bei Wind heftig schwankt,
weiß sicher, wie glücklich ich war.

Dort wo die Lämmer weiden am Deich,
und die Möwen kreischen im Wind,
dort wo die Frösche quaken im Teich,
da war ich ein fröhliches Kind.

Heute erschüttert Wehmut mein Herz,
wenn ich denk an vergang´ne Zeit,
es rinnen Tränen vor Weh und Schmerz -
warum Heimat, liegst du so weit.

(c) Horst Rehmann

„Heimweh" ist ein Gedicht aus der Kategorie Heimat von Gast, veröffentlicht am 22. März 2011 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast Heimat 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gast

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