Worte, die bleiben
Zum stillen Gedenken
Ich war nur ein lichter Träumer.
Ich war einsam und allein, jedoch sanft wie
jedes Gedicht von mir, ein Stücklein Ewigkeit.
Gebunden an das Gewicht der Erde, fühlte ich mich behutsam wie Zauber.
Meine schönsten Träume wurden vom Regenbogen in den Himmel gebracht,
dank einem Engel der zarten Morgenröte,
der die Sehnsucht ins ewige Buch niederschrieb.
In dem Paradies vollzog sich eine Kraft der Ontologie,
so dass meine Schwärmereien veredelt wurden.
Ein Traum wurde im Himmel in den hellsten Stern verwandelt und
über die Heimat der Menschen wieder gebracht.
Der Stern erblickt in jeder Mitternacht und er leuchtet
für jede Träumer dieser Welt, insbesondere für mich allein.
Ich schaue auf den Stern hinaus, wo die Träumereien aufblühen.
Ein Zaubergeist bringt den Traum zum Glühen.
Und so vollzieht sich wieder eine kleine Ewigkeit auf Erden.
Ich träume vom Regenbogen von ehedem.
Andere Farben führen doch in dasselbe Paradies.
Der Stern aus meinen Träumen führt zu mir jedoch.
In Form von der Treppe aus numinosen Sternschnuppen.
Jedwede Sternschnuppe hat andere Farben, so wie ein
ewiglich zarter Regenbogen.
Ich werde diese Treppen einfach hinaufsteigen, um
jenen Stern mit dem Seelenwunder zu berühren, als ob ein Zauberengel
die Musenambrosia verzaubern würde,
wie damals am Anfang jeder Ontologie,
vor Urzeiten, den Traumzeiten,
als die Welt aus Hoffnungsteilchen entstand,
auf eine zarte Weise.
„Die pittoresken Träume" ist ein Gedicht aus der Kategorie Heimat von PawelekMarkiewicz, veröffentlicht am 2. November 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© PawelekMarkiewicz
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