14. Februar 2017

Rentnerdasein Für und Wider

Das Rentnerdasein ist sehr schön-
Man muss nicht mehr zur Arbeit geh `n.
Man kann, doch muss nicht früh aufsteh`n-
Macht sich`s am Frühstückstisch bequem.
Danach ein Stück spazieren geh`n-
Beim Einkauf in der Schlange steh `n-
Dabei nach jungen Frauen seh`n,
Die gleichfalls vor der Kasse steh`n.
Ja wie gesagt:,, es ist sehr schön."

Nun gut, man ist halt nicht mehr jung-
Hat keine Kraft und keinen Schwung.
Die Waden hin und wieder schmerzen,
Oft gibt es Stiche , nah beim Herzen.
Zwei Dinge liebt man wirklich nicht,
Das ist das Rheuma und die Gicht.
Es schwinden auf dem Kopf die Haare,
Sie sind das Opfer vieler Jahre.

Beim Treppen steigen muss man pusten-
Bekommt leicht Schnupfen oder Husten.
Und im Gesicht die vielen Falten
Sind leider auch nicht aufzuhalten.
Ich bin dabei ,zu überlegen-
Das Für und Wider abzuwägen
Und komme letztlich zu dem Schluss:
Das Rentnerdasein bringt Verdruss-
Ist keineswegs ein Hochgenuss.

„Rentnerdasein Für und Wider" ist ein Gedicht aus der Kategorie Ruhestand & Pension von Ewald Patz, veröffentlicht am 14. Februar 2017 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz Ruhestand & Pension 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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1 Kommentar

Ewald Patz
Ewald Patz Autor Dichterlegende
14.02.2017
Wenn die Gesundheit stimmt ist alles ok

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