Arg düster schaut der Himmel drein,
so düster wie auch ich.
Am Besten bleib ich heut allein,
ganz einfach nur für mich.

Mein Gleichgewicht hab ich verlegt,
jetzt finde ich’s nicht mehr.
Bin wie gelähmt und unentwegt
wiegt meine Psyche schwer.

Da ist ein Loch, ich fühl’s genau,
wo sonst das Herz mir klopft.
Im Magen ist mir reichlich flau
und eine Träne tropft.

Der Herbst spielt weiter seinen Blues,
melodisch ist er kaum.
Ich winke einen Abschiedsgruss
und halte mich im Zaum …

© Diana Scherer

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