Trauer/Kummer/Schmerz



Gottes Mühlen.....



Es gibt sie, diese sogenannten Braven

Die wittern, wenn der Onkel - unzufrieden -

Versucht, das eig´ne Kind dann zu bestrafen

Um ihm zu schaden nach Belieben

  

Das Spiel beginnt: Der Vater testet aus

Wie weit er über Macht verfügen kann

Sein Neffe späht indes stets aus

Schleicht schleimend sich an ihn heran

 

Nach Onkels Tod verhält er sich passiv

Damit das Kind die Pflicht erfüllt

Als alle Arbeit dann getan,erscheint der Brief

mit Vetter´s Nachricht - unverhüllt

 

Er ist als Erbe eingetragen

Das Kind kämpft nun um seinen Teil

Hat Vaters Launen stets ertragen

Spürt jetzt im Herz das scharfe Beil

 

Die Gier und der Betrug - sie siegen

Es bleibt allein mit seinem Kummer

Verletzt und kraftlos bleibt es liegen

Der Pflichtteil wird zur Lügennummer

 

Allmählich findet es sich ab

Die Zeit heilt Wunden sprichwörtlich

Das Kind geht nicht an Vaters Grab

Und seinen Neffen??? sieht man nicht!!!

 

Und heute sollte es erfahren:

Gewaltig wurde es betrogen

Der Vetter hat seit vielen Jahren

Schon seine Eltern blank gezogen

 

Wenn Gottes Mühlen langsam mahlen

So kommt der Zeitpunkt auch für ihn

Für den Betrug wird er bezahlen

So hat dann alles seinen Sinn

 

 

 Gedicht und Foto: Ingrid Bezold

 

Gelesen: 212   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

I - Punkt

Wenn ich die Wahl hätte zwischen
Strand, Leuchtturm, Meer, Wolken, Himmel und Weite
nähme ich DICH.
Du bist der
warm dahintreibende Wind in allen.



Text: ( c ) Ralph Bruse


ÄHNLICHE GEDICHTE





13 KOMMENTARE



12. Juli 2020 @ 09:36

Wir sind nicht alt,sondern früher geboren,als die,welche nach uns geboren sind und werden.
Das Alter ist relativ.
So,ich wünsche dir noch einen sonnigen und relativ schönen Sonntag.
Christian


12. Juli 2020 @ 09:10

Ich war aber nicht relativ ehrlich.

Nein,da ich weiß,wie gut du schreiben kannst.
Schreib doch mal was,das man meint,du bist 30.
Ehrlich liebe Grüsse
Christian


12. Juli 2020 @ 09:21

Christian, das werd ich nicht tun, denn das überlasse ich den 30Jährigen.
Alles zu seiner Zeit. Ich bin gereift und gehe auch mit der Zeit, aber nicht mehr zurück. Ich muss ja nicht everybodys Darling sein.
Tschüss, Ingrid


12. Juli 2020 @ 08:27

Ingrid,du bist eine sehr schöne Frau.

Christian


12. Juli 2020 @ 08:54

Der Begriff schön ist relativ, Christian. Trotzdem danke für das Kompliment. By the way.....hat dir das Gedicht auch gefallen?
Es grüßt Dich Ingrid


10. Juli 2020 @ 20:31

danke, Ralph. So weiß.ich, dass alles okay ist.
Liebe Grüße einstweilen.


10. Juli 2020 @ 19:55

Bei freenet ha(c)kt es wieder mal, Ingrid. Komm nicht an den Briefkasten. Falls Du wieder daheim bist, lass ich
einfach auf diesem Weg einen Abend - und Nachtgruß hier.
Versuchs später aber nochmal.

tschüß Ralph


09. Oktober 2018 @ 07:57

Liebe Heike

Bist erblondet und blauäugig. Quatsch - Deine Augen sind blau. Wandlungsfähig und ein bisschen kess.
Ich freue mich jedenfalls, dass Du Dich wieder blicken, bzw. lesen lässt.
Obige Geschichte ist mir tatsächlich passiert. Ich versuche immer wieder, abzuhaken, aber als ich letzte Woche erfahren habe, wie sehr mein Cousin mich ausgetrickst hat, habe ich mich mit diesen Zeilen abreagiert.
So gern ich Single bin, bezweifle ich doch, dass er sich das getraut hätte, wenn ich in einer Partnerschaft wäre. Einfach schmutzig und schäbig so etwas......LG Ingrid





08. Oktober 2018 @ 19:53

Hallo Ingrid

Raps in einen großen Sack mit dem ganzen Lumpenpack ! Her damit und in den Trichter schüttet man die Bösewichter! Ricke racke ricke racke geht die Mühle mit Geknacke.
Man kann sie noch erblicken- fein geschrotet und in Stücken .
Doch sogleich verzehret sie Meister Müllers Federvieh.

Fragt sich nur ob dem Federvieh das auch schmeckt und bei so viel Bosheit die sie da fressen das Kotzen kriegen.
Musste bei deinem Gedicht gleich an Max und Moritz denken .
Wäre doch ne Strafe für so gemeine , gierige Menschen. Würde keine Sau vermissen.

Lieben Gruß Heike


08. Oktober 2018 @ 17:51

Hallo Wolf,
deshalb hoffe ich wirklich, dass das Sprichwort "Gottes Mühlen" zutrifft. Ich wünsche selten jemandem Böses, aber gierigen und gemeinen Menschen schon. LG Ingrid

Wolf Rebelow

08. Oktober 2018 @ 13:12

Mein Nachbar, alleinstehend, konnte nicht mehr, kam jetzt in ein Pflegeheim. Wochenlang haben wir und andere Nachbarn geholfen. Sein Sohn wohnt auch in der Stadt. Er kam nur einmal kurz und fragte, wer die Kontovollmacht hat. Schlimm! LG Wolf


06. Oktober 2018 @ 06:56

Danke, Gudrun. Manchmal ist es im Leben nicht so lustig. Gierige Menschen gibt es immer wieder und überall. Oft handelt es sich um Schmarotzer, die es selbst zu nichts gebracht haben und nur nehmen. Schlimm nur, wenn man dies zu spät erkennt, weil man es nicht vermutet hat.
Ein schönes Wochenende - Ingrid


05. Oktober 2018 @ 22:47

Ingrid, man merkt, dass du dich in dieses Schicksal hineinversetzt hast. Da hast du schon ein heikles Thema angefasst und gekonnt in Verse verpackt . Gruß, Gudrun



SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2666+
Schön, dass es dich gibt

2197+
Ein Engel

2167+
Das Versprechen

1648+
Zwei sind notwendig

1359+
Das verflixte siebte Jahr

1160+
Für eine schöne Frau

873+
Heute Nacht

794+
Ode an die Freundschaft

714+
Ein wahrer Freund

606+
Wahre Freunde


- Gedichte Monat

7+
Wenn die Seele eines Kinde...

5+
Ein Pfeil, der abgeschosse...

3+
Tanzschuhe

3+
Splitter unter Fingernäge...

3+
Wo sind sie geblieben?

3+
Der beste Ratschlag

2+
Der Mann ohne Gewissen

2+
Vorbei

1+
Der traurige Junge am Stra...

1+
Krankes Herz


- Gedichte Jahr

3+
Sie könnte träumen, wüs...

2+
Mit Tränen in den Augen

2+
Der alte Bergmann

2+
Liebesweh

2+
Sie sprach von großer Lie...

2+
Erinnerung an K.P.

2+
Er hatte große Pläne

2+
Entwicklung

1+
Zerronnene Träume

1+
Doch kein Minister nimmt d...


Neusten Kommentare

bei "Gefahr von oben"

bei "Gefahr von oben"

bei "Mir fällt nichts ein"

bei "Gefahr von oben"

bei "...dann ist es passiert"

bei "Mir fällt nichts ein"

bei "Gefahr von oben"

bei "Mir fällt nichts ein"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Kind Kinder Spinne Karsamstag Landwirt Liebesengel Lebenssturm Leid Libelle Liebeserklärung Lebensreise Lachen Kirche Kuss Krimi Kindheit Keller Luft Laub Lied Kinderheim Licht Kröte Kunst Teufel Leben Lesen Laune Lohn Leidenschaft Kerzen Länge Kerzenschein Landleben Kampf Kummer Liebe Kumpel Karneval Leuchtturm