Trauer/Kummer/Schmerz



Gottes Mühlen.....

Es gibt sie, diese sogenannten Braven

Die wittern, wenn der Onkel - unzufrieden -

Versucht, die eigne Tochter zu bestrafen

Um ihr zu schaden nach Belieben

  

Das Spiel beginnt: Der Vater testet aus

Wie weit er über Macht verfügen kann

Sein Neffe späht indes stets aus

Schleicht schleimend sich an ihn heran

 

Nach Onkels Tod lässt er die Tochter ran

Damit sie ihre Pflicht erfüllt

Als alle Arbeit dann getan

Kommt seine Nachricht - unverhüllt

 

Er ist als Erbe eingetragen

Die Tochter kämpft um ihren Teil

Hat Vaters Launen stets ertragen

Spürt jetzt im Herz das scharfe Beil

 

Die Gier und der Betrug - sie siegen

Sie ist allein mit ihrem Kummer

Verletzt und kraftlos bleibt sie liegen

Ihr Pflichtteil wird zur Lügennummer

 

Allmählich findet sie sich ab

Die Zeit heilt Wunden sprichwörtlich

Sie geht nicht mehr an Vaters Grab

Und seinen Neffen??? gibt es nicht!!!

 

Und heute hat sie es erfahren:

Gewaltig wurde sie betrogen

Ihr Vetter hat seit vielen Jahren

Schon seine Eltern blank gezogen

 

Wenn Gottes Mühlen langsam mahlen

So kommt der Zeitpunkt auch für ihn

Für den Betrug wird er bezahlen

So hat dann alles seinen Sinn

 

 

 

 

Gelesen: 96   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

Ich lebe in Franken und stöbere auch gerne in Gedichten und Geschichten anderer Autoren herum.
Schreiben, malen, lesen, Musik, die Natur und einige gute Freunde.... das ist das, was ich mag.


Kopf hoch!
Sonst wirst du nie sehen können, wer dir zulächelt.



ÄHNLICHE GEDICHTE





6 KOMMENTARE



05. Oktober 2018 @ 22:47

Ingrid, man merkt, dass du dich in dieses Schicksal hineinversetzt hast. Da hast du schon ein heikles Thema angefasst und gekonnt in Verse verpackt . Gruß, Gudrun


06. Oktober 2018 @ 06:56

Danke, Gudrun. Manchmal ist es im Leben nicht so lustig. Gierige Menschen gibt es immer wieder und überall. Oft handelt es sich um Schmarotzer, die es selbst zu nichts gebracht haben und nur nehmen. Schlimm nur, wenn man dies zu spät erkennt, weil man es nicht vermutet hat.
Ein schönes Wochenende - Ingrid

Wolf Rebelow

08. Oktober 2018 @ 13:12

Mein Nachbar, alleinstehend, konnte nicht mehr, kam jetzt in ein Pflegeheim. Wochenlang haben wir und andere Nachbarn geholfen. Sein Sohn wohnt auch in der Stadt. Er kam nur einmal kurz und fragte, wer die Kontovollmacht hat. Schlimm! LG Wolf


08. Oktober 2018 @ 17:51

Hallo Wolf,
deshalb hoffe ich wirklich, dass das Sprichwort "Gottes Mühlen" zutrifft. Ich wünsche selten jemandem Böses, aber gierigen und gemeinen Menschen schon. LG Ingrid


08. Oktober 2018 @ 19:53

Hallo Ingrid

Raps in einen großen Sack mit dem ganzen Lumpenpack ! Her damit und in den Trichter schüttet man die Bösewichter! Ricke racke ricke racke geht die Mühle mit Geknacke.
Man kann sie noch erblicken- fein geschrotet und in Stücken .
Doch sogleich verzehret sie Meister Müllers Federvieh.

Fragt sich nur ob dem Federvieh das auch schmeckt und bei so viel Bosheit die sie da fressen das Kotzen kriegen.
Musste bei deinem Gedicht gleich an Max und Moritz denken .
Wäre doch ne Strafe für so gemeine , gierige Menschen. Würde keine Sau vermissen.

Lieben Gruß Heike


09. Oktober 2018 @ 07:57

Liebe Heike

Bist erblondet und blauäugig. Quatsch - Deine Augen sind blau. Wandlungsfähig und ein bisschen kess.
Ich freue mich jedenfalls, dass Du Dich wieder blicken, bzw. lesen lässt.
Obige Geschichte ist mir tatsächlich passiert. Ich versuche immer wieder, abzuhaken, aber als ich letzte Woche erfahren habe, wie sehr mein Cousin mich ausgetrickst hat, habe ich mich mit diesen Zeilen abreagiert.
So gern ich Single bin, bezweifle ich doch, dass er sich das getraut hätte, wenn ich in einer Partnerschaft wäre. Einfach schmutzig und schäbig so etwas......LG Ingrid





SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 15 Zeichen | bitte beachen Sie die Datenschutzbestimmungen.

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

1092+
Ein Engel

865+
Schön, dass es dich gibt

804+
Heute Nacht

712+
Zwei sind notwendig

610+
Das verflixte siebte Jahr

541+
Der Fliegenpilz

466+
Die guten Vorsätze

453+
Du bist die Richtige

376+
Ehefrau ist zur REHA

365+
Weihnachten wie `s früher...


- Gedichte Monat

5+
...und wenn der Regen leis...

1+
Zufall und Glück


- Gedichte Jahr

5+
...und wenn der Regen leis...

3+
Ein Unfall


Neusten Kommentare

bei "Ein Frosch macht Karriere"

bei "Karneval ist nicht mein D"...

bei "Ein Frosch macht Karriere"

bei "Karneval ist nicht mein D"...

bei "Ein Frosch macht Karriere"

bei "Karneval ist nicht mein D"...

bei "Abrüstung"

bei "Glück "


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Frühling Frost Laub Kinderlachen Sommer Freund Frage Sonne Flasche Körper Nebel Frauen Fischer Neubeginn Frieden Friede Senioren Sehnsucht Fragen Obdachlos Gebet Natur Geburtstag Neujahr Freundin Freude Sonnenglanz Neid Gedanken Floh Sex Sommernacht Fußball Frau Kinderheim Königin Freiheit Kinder Garten Sonnenlicht