Winter



Die kleine Tanne



Die kleine Tanne im Fichtenwald
träumt schon vom Weihnachtsfest.
Ob man sie wohl holt schon bald -
oder noch stehen lässt?

Ein Christbaum wäre sie so gern
mit Lichtern, hell und klar.
Möcht leuchten wie ein Weihnachtsstern,
ein einziges Mal im Jahr.

Im Mittelpunkt möchte sie stehen,
uns ihre Pracht stolz zeigen.
Gewachsen ist sie wirklich schön
mit ihren grünen Zweigen.

Wenn man mich holt, so denkt sie sich,
wird man mich prachtvoll schmücken-
mit Kugeln und auch Kerzenlicht
zum Weihnachtsfest bestücken.

Noch wiegt sie sich im Winterwetter,
über die Nadeln streift der Wind.
Ohne Kerzen und Lametta
und hofft, dass man sie find.

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Mit lieben Grüßen, Gudrun Nagel-Wiemer


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3 KOMMENTARE



09. November 2018 @ 11:07

Hallo Gudrun

Ich bin ein kleiner Tannenbaum
bleib lieber hier im Wald ,
denn ist das Weihnachtsfest vorbei ,
dann machen sie mich kalt.
Mit Glanz und Glimmer dann zu protzen
finde ich ganz schön zum Kotzen.
Behalte gern mein Nadelkleid,
verzichte auf die Weihnachtszeit.

So würde ich denken, wenn ich ein Tannenbaum wäre. Trotzdem gefällt mir dein Tannengedicht und wenn
das Bäumchen gerne Weihnachtsbaum wäre, dann sollte man ihm seinen Wunsch auch erfüllen .

LG Heike



09. November 2018 @ 11:10

wäre ich die Tanne im Fichtenwald, würde ich nicht davon träumen, ein Christbaum zu werden.....
Sie steht ja bereits im Mittelpunkt. Und zwar für lange Zeit, wenn sie nicht entdeckt wird...
aber so ist es eben mit dem Geltungstrieb. Liebe Grüße Ingrid


09. November 2018 @ 11:52

Seht ihr, es gibt immer jemanden, der um jeden Preis aus der großen Masse hervorstechen möchte, in diesem Fall ist es die kleine Tanne. Gruß Gudrun


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