Natur



Die Stechmücke

Schwül warme Dunkelheit im Raum

Laut tickt die Uhr. Schon zehn vor Drei

Kein Ruheschlaf - kein tiefer Traum

Stattdessen dunkle Grübelei

 

Die Augenlider werden schwer

Und endlich naht ersehnter Schlaf

Da fliegt ein Biest - sssst -sssst umher

Umschwirrt mein Auge. Und es traf!

 

Ich springe auf. Mich packt die Wut -

Versuch, das Mistvieh zu besiegen

Doch dies summt - sssst - und fühlt sich gut

Holt neue Kraft zum weiterfliegen

 

Kaum sichtbar lauernd im Versteck

Sieht es mir zu - mit sich zufrieden

Ich inspiziere jedes Eck

Und seh mein Opfer nur beim fliegen

 

Kein -sssst- zu hören. Alles still

Ich leg mich hin.Nun ist es Vier

Als ich zur Ruhe kommen will

Sitzt dieses Biest dicht neben mir

 

Aus und vorbei. Jetzt morde ich!

Die Zeitungsrolle in der Hand

Schlage ich zu vorm nächsten Stich

Dann klebt es blutend an der Wand

 

 

 

 

Gelesen: 395   
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I - Punkt

Wenn ich die Wahl hätte zwischen
Strand, Leuchtturm, Meer, Wolken, Himmel und Weite
nehme ich DICH.
Du bist der
warm dahintreibende Wind in allen.



Text: ( c ) Ralph Bruse


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4 KOMMENTARE



08. April 2018 @ 08:13

Danke, Hanni-
ich denke, was man so hautnah erlebt, kann man aus der Situation heraus ganz gut beschreiben. Leider nicht verhindern; denn alle Jahre wieder.........
LG Ingrid


08. April 2018 @ 01:21

Hallo Ingrid, die Situation hast Du klasse beschrieben. Mücken stören mich auch ständig beim einschlafen, da hört die Tierliebe auf. Dazu sind diese Störenfriede auch noch verdammt schnell und wendig. Liebe Grüße Hanni.


07. April 2018 @ 18:44

Danke, Heike. Ich glaube, mit diesen hinterlistigen Miststücken hat keiner Mitleid. Wünsch dir eine ziemlich schnakenfreie Zeit. LG Ingrid


07. April 2018 @ 08:53

Hallo Ingrid

Ich bin zwar sehr tierlieb , aber bei diesen Biestern hau ich auch drauf . Die können einem zum Wahnsinn treiben .
Dramatisch gereimt, gefällt mir gut .
LG Heike



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