Frühling



Frühlingserwachen



Heut kriech ich aus dem Mauseloch

direkt ins Frühlingsgrün hinein.

Am Abend dann - so hoff ich doch -

verführt ER mich im Mondenschein.

Erblühte Tulpen und Narzissen

zieh´n leicht verschämt die Köpfchen ein

vor dem, was sie nicht wissen müssen.

 

Worte und Foto: (C) Ingrid Bezold

 

Gelesen: 164   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:


In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee
da taten ihnen die Beine weh
und da verzichteten sie weise
denn auf den letzten Teil der Reise.

So will man oft und kann doch nicht
und leistet dann recht gern Verzicht.

Joachim Ringelnatz


ÄHNLICHE GEDICHTE





8 KOMMENTARE



10. Mai 2022 @ 11:34

Hab nicht mehr drangedacht, dass man sich auch für die Herzchen bedankt.
Hole es aber hiermit nach. Danke, Gudrun und Ewald.


04. Mai 2022 @ 19:33

Liebe Ingrid, dann sollen sich die beiden Turtel-Mäuschen nur nicht von der Katze erwischen lassen, die gehen nämlich auch auf Brautschau. Und für zwischendurch einen leckeren Happen....... :))) LG in Deinen Abend, Helga


04. Mai 2022 @ 20:15

Da kann man mal sehn, dass das Mäusepaar bei Frühlingsgefühlen jede Gefahr missachten.
Ich glaube, da lassen die Katzen verständnisvoll die Pfoten ruhen, ohne zu jammern)))
Danke fürs kommentieren und Abendgrüße von Ingrid


04. Mai 2022 @ 08:22

Geht ja hier Ab wie bei den Katzen.


03. Mai 2022 @ 19:07

Gute Idee - der Mäuserich
wartet Stunden schon auf Dich.
Gemopst, die Blumen. Scheu sein Lachen.
Mit Käse ist ja nix zu machen)))

(werden sogar die Narzissen rot)

Grüße fliegen ins Freie und zu Dir, Ingrid.





03. Mai 2022 @ 19:21

Oh Mäuserich, ich kenn nen Keller,
da liegt ein prima Appenzeller
und Rotwein gegen Schüchternheit.
Trau dich - das Mäuschen ist bereit.

Danke für den lustigen Kommi, Ralph. Liebe Grüße.


03. Mai 2022 @ 10:51

..... für mich persönlich auch gleichzeitig ein wunderschönes Liebesgedicht. Der etwas düstere Himmel auf deinem Foto untersteicht diese Sehnsucht die in jedem Erwachen steckt , ob im Frühling oder eben in - allem . Die 2 letzten Zeilen sind einfach herrlich.
Kriech literarisch nicht mehr zurück ins Mauseloch !
Lb. Gr. Grete



03. Mai 2022 @ 15:24

Hast Recht, Grete - zurückkriechen ist schlecht. Überhaupt, wenn man als (Herbst)Zeitlose Frühlingsluft schnuppert.
Danke für den schönen Kommentar.
Grüße in den Nachmittag schickt dir Ingrid



SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

3054+
Schön, dass es dich gibt

3031+
Ein Engel

1955+
Für eine schöne Frau

1822+
Zwei sind notwendig

1666+
Das Versprechen

1661+
Heute Nacht

1375+
Das verflixte siebte Jahr

1371+
Das Zipperlein

1335+
Die guten Vorsätze

1181+
KATZEN


- Gedichte Monat

2+
Der Frühling gibt ein Int...

2+
Ich könnt `die Welt umarm...

2+
Ein Tulpenmeer

2+
Ich kann es kaum erwarten....

2+
Er ist zurück

1+
Der Frühling ist da!

1+
Vorwitzig ist der Frühlin...

1+
Schneeglöckchen blühen i...

1+
Der Blütenteppich

1+
Rotschwänzchens letzte Re...


- Gedichte Jahr

1+
Frühlingshoffnung


Neusten Kommentare

bei "Schnee - Fall"

bei "Schnee - Fall"

bei "Die Erde bebt"

bei "Die Erde bebt"

bei "Das Gold der Nordsee"

bei "Eisnebelmorgen- Fantasie"

bei "Die Erde bebt"

bei "Schnee - Fall"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Pflanze Erkenntnis Rücksicht Philosophie Essen Erotik Ewigkeit Paris Leuchtturm Familie Internet Petrus Falter Pfad Erlebnis Ernte Erfolg Erdbeben Leidenschaft Phantasie Jahr Falten Jahre Erwachen Pferd Jack Paradies Party Lebenssturm Lesen Erinnerung Irrsinn Erinnerungen Leid Jäger Faden Pfau Enttäuschung Erde Falle