Liebesgedichte



Begegnung am Nachmittag

Schnelllebig eilt die Zeit voran

Hektik macht sich im Alltag breit

Man funktioniert, soweit man kann

Ist selten zum Verzicht bereit

 

Die Ziele steckt man sich zu hoch

Wird neidisch und auch unzufrieden

Stürzt ab, fällt in ein tiefes Loch

Manch einer bleibt dann darin liegen

 

Der Optimist sieht wieder klar

Geht ganz genüsslich kaffeetrinken

Und nimmt dabei das Leben wahr

Sieht Glücksmomente, die ihm winken

 

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

 

Sie sitzt am Fenster nebenan

Und zeichnet Skizzen auf´s Papier

Er neigt den Kopf und sieht sie an

Sucht zaghaft den Kontakt zu ihr

 

Nach einer Stunde Plauderei

Besucht er ihre Galerie

Viel int´ressantes ist dabei

Doch er betrachtet nur noch sie

 

Ihr Haus steckt voll von Kostbarkeiten

Bunte Geschichten, die sie malt

Und dabei längst vergang´ne Zeiten

In neuem bunten Glanz bestrahlt

 

Man sieht die Menschen, Blumen, Tiere

Wie sie sich freuen, tanzen, lachen

Und letztere dann alle Viere

Zufrieden von sich strecken lassen

 

Die Fantasie geht mit ihr durch

In originelle Bilderreigen

Bei ihr kann selbst ein kleiner Lurch

In Stiefeln einen Berg besteigen

 

Er bleibt vor ihren Bildern stehen

Und träumt sich sehnsuchtsvoll zu ihr

Ach, spürte sie sein stummes Flehen

Verbrächte er die Nacht gern hier

 

 

 

 

 

 

 

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AUTOR:



I - Punkt

Wenn ich die Wahl hätte zwischen
Strand, Leuchtturm, Meer, Wolken, Himmel und Weite
nehme ich DICH.
Du bist der
warm dahintreibende Wind in allen.



Text und Foto: ( c ) Ralph Bruse


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7 KOMMENTARE



10. Januar 2019 @ 15:03

--das gefällt mir aber sehr, was du mir da schreibst, Ralph. Trotzdem hoffe ich, dass ich ab und zu beim Käptn mal Rat holen darf, wenn mir danach ist. Und er darf mir auch die Meinung sagen, wenn ich Mist baue.

In diesem Sinne
Ahoi


10. Januar 2019 @ 13:51

Das Erste finde ich gut, das Zweite verdammt gut.

Fazit: Kein Anschieben und keine nebulösen Bruse-Vorschläge mehr nötig. Der Kahn fährt
flotte Lotte, würde der Matrose sagen.

Tschüß


03. Januar 2019 @ 11:11

Liebe Gudrun, vielleicht ist die Geschichte etwas gewöhnungsbedürftig aufgebaut. Ich wollte damit ausdrücken, wie sich trübe Gedanken ganz schnell wandeln können, wenn man dazu bereit ist. Aber wenn man ein Gedicht erklären muss, ist es nicht gut.
Manchmal schreibt man sich was von der Seele, ohne daran zu denken, wie andere es auslegen, bzw. verstehen.
Ich freue mich, dass einige Schreibkollegen meine Stimmung eingefangen haben.

Vielen Dank, Gudrun.





03. Januar 2019 @ 10:12

Guten Morgen, liebe Ingrid, ich habe das Gedicht mehrmals gelesen, um der kl. Geschichte folgen zu können. Sie hat mich ein bisschen an Sylt erinnert. Ich war im Haus einer Künstlerin, - in allen Ecken standen ihre Bilder. Diesen Moment hast du gerade in mir hervorgerufen und aufleben lassen. LG Gudrun


02. Januar 2019 @ 19:49

Hanni und Ewald, freut mich, dass euch meine Zeilen gefallen. Ist mir heute Nachmittag im Cafeso eingefallen.
Schönen Abend euch Beiden.


02. Januar 2019 @ 17:22

Liebe Ingrid,
Dein neues Gedicht gefällt mir sehr gut. Die Alltagsszenen sind ganz realistisch, aber auch poetisch beschrieben.
Ich wünsch Dir einen gemütlichen Abend!
Liebe Grüße Hanni


02. Januar 2019 @ 16:30

Liebe Ingrid einfach stark.
LG
Ewald



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