Gedichte Träume & Gedanken



Wann lassen wir los?

Warum bloß halten wir das fest,
was uns kaum Luft zum Atmen lässt?
Am Besten wär, man ließe los,
doch meistens ist die Angst zu groß.

Auf Sicherheit sind wir bedacht,
was uns das Leben schwerer macht.
Die Meinung anderer noch dazu,
stört häufig unsere Seelenruh.

Die Sicherheit als ein Phantom,
setzt uns unnötig unter Strom,
denn sie ist nur auf Sand gebaut.
Es ist nicht klug, wenn man ihr traut.

Wenn andere uns kritisieren,
sollte uns das nicht tangieren.
Was wir auch tun, nie ist es Recht
und irgendjemand redet’s schlecht.

So leicht gesagt, doch schwer getan ...
Ich glaube allerdings daran,
dass Loslassen viel eher glückt,
wenn uns der Schuh gewaltig drückt ...

© Diana Scherer (2017)

Gelesen: 268   
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Dianasternenlyrik


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4 KOMMENTARE



14. Juli 2018 @ 00:08

Diana, dieses Gedicht lese ich mir immer wieder einmal durch. Inhaltlich spricht es mich an und Wortwahl ist perfekt. Manchmal läufts. LG Gudrun


15. Juli 2018 @ 07:46

Liebe Gudrun,

vielen Dank für das dicke Lob!
Momentan bin ich kaum in den Foren unterwegs, aber deine Website und die anderer Kollegen besuche ich regelmäßig.

Bis bald und liebe Grüße,
Diana


15. Juli 2018 @ 10:07

Hallo Diana,
schön, dass Du Dich wieder mal zeigst. Für dieses Gedicht habe ich Dir damals schon ein like gegeben und ich bin aufs Neue begeistert. ES IST, WIE DU SCHREIBST.

Schönen Sonntag Ingrid

Diana Scherer

15. Juli 2018 @ 19:53

Hallo Igrid,

vielen Dank für das Lob! Ich tauche momentan nur gelegentlich in den Foren auf. Hauptsächlich bin ich auf meiner Homepage zugange.

Dir noch einen schönen Abend und herzliche Grüße,
Diana


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